Grundkonfiguration eines „Ruckus Wireless“ ZoneDirector mit R500 Access Points

Im vorliegenden Fall handelt es sich um den Entry-Level Controller Ruckus Wireless ZoneDirector 1200 im Verbund mit fünf Ruckus Wireless ZoneFlex R500 Access-Points, die allesamt per Kabel an die bestehende Infrastruktur angeschlossen werden. Der kleinste ZoneDirector ist bereits in der Lage bis zu 75 Access-Points zu versorgen, so dass auch mittlere Installationen mit dem Controller möglich sind.

Der Controller wird zunächst an das bestehende Netzwerk angeschlossen und grundkonfiguriert. Hierzu zählt die Vergabe einer zumeist statischen IP-Adresse um das Gerät für die weitere Konfiguration verfügbar zu machen. Diese erste Grundkonfiguration haben wir in unserem Video auf YouTube beschrieben.

Im weiteren Verlauf geht es um den Anschluss der Access-Points, welche per POE versorgt werden. Nach dem Auspacken können diese innerhalb der Netzwerkinfrastruktur installiert werden. Wie erwähnt, ist es ideal die Geräte mittels eines POE-fähigen Switches anzuschließen. Falls gewünscht, können die Komponenten auch per Netzteil mit Strom versorgt werden. Die hierfür notwendigen Adapter sind jedoch nicht Teil des Lieferumfangs und müssen zusätzlich bezogen werden.

Sobald die Geräte angeschlossen wurden, werden diese automatisch in der Oberfläche des Zone-Directors als Ruckus Wireless APs erkannt und bei der standardisierten Grundeinstellung in das „Default“ WLAN integriert. Damit später eine eindeutige Zuordnung zu dem jeweiligen Installationsort möglich ist, macht es Sinn die Geräte sukzessive anzuschließen und in den Einstellungen mit dem jeweiligen Ort zu kennzeichnen.

In der Grundeinstellung wird bereits eine erhöhte Versorgungsleistung deutlich, die über dem Standard von Wettbewerbs-Produkten liegt. Als Faustregel gilt, dass ein mit Ruckus-Komponenten erstelltes WLAN hinsichtlich Abdeckung und Übertragungsleistung mit weniger Access-Points auskommt und dabei bessere Ergebnisse liefert.

Bei Durchsicht der webbasierten Oberfläche des ZoneDirectors wird darüber hinaus schnell deutlich, dass eine Vielzahl zusätzlicher Features vorhanden ist, die jedes erdenkliche Szenario bedienen.

 

Als herausragendes Feature ist in diesem Zusammenhang die Meshing-Funktionalität zu erwähnen. Hierbei kann das Netz im Falle fehlender Verkabelung um zusätzliche Access-Points erweitert werden. Diese werden von den verkabelten Komponenten drahtlos versorgt und können die Infrastruktur entsprechend vergrößern. Hierfür ist es nötig die Funktionalität „Mesh“ systemweit im Controller zu aktivieren. Danach müssen die betreffenden Access-Points einmalig in der verkabelten Infrastruktur mit dem Controller „bekannt“ gemacht werden. In diesem Zusammenhang werden die Geräte eingebucht, mit aktueller Firmware versehen und provisioniert. Danach sollten die Geräte möglichst im Versorgungsumfeld der verkabelten Access-Points installiert werden, damit eine gute Verbindung zum Netzwerk bestehen bleibt.

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