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Wi-Fi 6 der neue WLAN Standard

Wi-Fi 6 der neue WLAN Standard

Wi-Fi 6 ist der neue WLAN Standarddoch welche neuen Features bietet Wi-Fi 6 eigentlich? 

Welche Geräte unterstützen den neuen Standard, worauf ist bei der Implementierung zu achten und wann sollte sich ein Anwender für Wi-Fi 6 entscheiden? 

All das wird im folgenden Beitrag erklärt.  

Die neue Generation hat nicht nur einige neue Features mit sich gebracht, sondern auch einen neuen Namen. Vorher hatten die verschiedenen WLAN Generationen eher nur kryptische Namen wie 802.11n für Wi-Fi 4, 802.11ac für Wi-Fi 5 oder 802.11ax für den neuen Wi-Fi 6 Standard. 

Wi-Fi 6 ermöglicht es mehrere Endgeräte gleichzeitig mit hohen und konstanten Geschwindigkeiten zu betreiben. Gegenüber des Vorgängers Wi-Fi 5 kann Wi-Fi 6 die Verbindungsgeschwindigkeit um bis zu 40 % verbessern. Die OFDMA Technologie (Orthogal Frequency-Division Multiple Access) erlaubt WLAN Access Points, wie z.B. dem XV2-2 Access Point von Cambium Networks mehrere Clients gleichzeitig zu bedienen. Das bedeutet für Sie als Endnutzer: Mehr Bandbreite je Datenstrom. Sie können also problemlos gleichzeitig mehrere Streams in 4K oder auch Cloud-Anwendungen in Ihrem Netzwerk laufen lassen. 

Dank Multi-User MIMO (MU-MIMO) versorgen Router bis zu drei geeignete Endgeräte parallel mit Daten. Der WLAN-Standard Wi-Fi 6 führt die Funktion auch für die Gegenrichtung ein, sodass der Router gleichzeitig Datenströme von mehreren Geräten empfangen kann. Außerdem sorgt der neue WLAN Standard auch in stark frequentierten Umgebungen wie Flughäfen, Messen, vollständig drahtlos vernetzten Bürogebäuden, Universitäten oder ähnlichen für eine stabilere Verbindung.  

Der neue WLAN Standard bringt aber nicht nur eine schnellere Geschwindigkeit, ein konstanteres Netz oder einen neuen Namen mit sich, sondern die neuen Wi-Fi 6 Router schonen dank „Target Wake Time“ die Akkus von Endgeräten. Die Endgeräte schalten in den Standby-Modus sobald sie nicht mehr per WLAN funken und wachen sofort wieder auf sobald sie Daten senden oder empfangen. Das gilt nicht nur für Endgeräte, die Wi-Fi 6 beherrsche, sondern für alle Smartphones, Laptops & Co. 

Wi-Fi 6 ist sowohl für den privaten als auch für den professionellen Gebrauch geeignet. Allein die enorme Geschwindigkeitsverbesserung ist sowohl für den privaten, als auch für den professionellen Einsatz von großem Vorteil. Gerade in hoch frequentierten Bereichen, wo viele Endgeräte zum Einsatz kommen wird sich der neue Standard bemerkbar machen. Deswegen bietet er gerade dem professionellen Gebrauch weitere wichtige Vorteile. 

Geräte die Wi-Fi 6 unterstützen: 

Einige Access Points

XV2-2 Access Point von Cambium Networks 

XV3-8 Access Point von Cambium Networks 

Einige Smartphones:

11er und 12er Reihe von Apple 

Gesamte S20-Serie von Samsung, sowie einige Modelle aus der Galaxy S10er Reihe 

Vereinzelte Produkte von Xiaomi, BBK und Huawai 

Einige Tablets & Laptops

Apple IPad Pro

HUAWEI MatePad Pro Tablet

Der Dell XPS 15, Model 2019

Notebooks lassen sich mit der Netzwerkkarte Intel AX200 nachrüsten

Installation einer Ubiquiti UniFi Umgebung an einer Schule mit mehr als 100 Access Points

Installation einer Ubiquiti UniFi Umgebung an einer Schule mit mehr als 100 Access Points

Eines unserer größeren Projekte in diesem Jahr war es eine integrierte Ganztags-Schule mit mehr als 100 Access Points auszustatten. Wir haben sowohl die Komponenten geliefert als auch den Einbau samt Konfiguration nach Kundenvorgaben übernommen. Aus bisherigen Projekten wussten wir auf welche Dinge wir achten müssen und waren somit gut für ein Projekt dieser Größenordnung vorbereitet. Die Projektdauer belief sich auf insgesamt 5 Wochen mit einem durchschnittlichen Arbeitseinsatz von 3 IT Mitarbeitern. 

Da der Einsatz von Ubiquiti UniFi sowohl im kommerziellen, wie auch im behördlichen Umfeld seit langem bekannt und bewährt ist, ist es naheliegend, die Komponenten ebenfalls an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen einzusetzen. 

Das Projekt wurde unter anderem in Kooperation mit einem Elektrofachbetrieb während der Durchführung größerer Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen durchgeführt. 

Insgesamt wurden 109 Access Points vom Typ Ubiquiti UniFi AC PRO  (UAC-AP-PRO), 29 UniFi Switch PRO 24 POE, ein Ubiquiti UniFi Security Gateway, USG-PRO-4 sowie ein HPE Server vom TYP DL 360 verbaut welcher für die Bereitstellung der benötigten UniFi Software eingesetzt wurde. 

Bereits im Vorfeld des geplanten Umbaus wurde von den zuständigen IT Mitarbeitern des Schulträgers in Zusammenarbeit mit dem Elektroplaner eine erste Planung hinsichtlich der Lokation von Datenverteilern (DVT), Kabeltrassen, sowie der Platzierung der Access Points vorgenommen. Es wurde schnell klar, dass aufgrund der Weitläufigkeit und Bauweise der Schule eine größere Anzahl Access Points zum Einsatz kommen würde. Diese Tatsache hatte aufgrund bereits vorhandener Erfahrungswerte zur Folge, dass die Belastungsgrenze des Ubiquiti UniFi Cloud Key Gen2 Plus (UCK-G2-PLUS) aller Wahrscheinlichkeit nach erreicht und überschritten werden würde.  Wie auch im Falle anderer Groß-Installationen lieferten wir als performanten Unterbau einen HPE-Server mit entsprechenden Leistungsdaten für den Betrieb des “UniFi Network Controller for Debian/Ubuntu Linux”. Diese Konstellation stellt nach unserer Erfahrung ein gutes Verhältnis zwischen Redundanz und Performance dar und verkraftet auch eine große Anzahl zu verwaltender Komponenten.  

Zu Beginn des eigentlichen Roll-Outs waren sowohl die benötigten Glasfaserwege zur Vernetzung der Datenverteilerschränke, als auch alle für die Installation der Access Points notwendigen CAT 7-Kabel bereits vorhanden. Bei der Installation der UniFi Access Points entschied man sich letztlich für eine Montage unterhalb der abgehängten Akustikdecke. Die erste Idee, die APs außer Sicht, direkt unter der Betondecke zu installieren, wurde aufgrund zusätzlicher Abschattung des Radiosignals durch die Kassettendecke letztlich verworfen. 

Da das UniFi Netzwerk sowohl für Schüler und Lehrkräfte, als auch für den Betrieb der Schulverwaltung eingesetzt wird, ist es notwendig hier eine klare Trennung einzelner Netzbereiche mit Hilfe von Virtual Local Area Network  (VLAN) durchzuführen. Insgesamt kommt es bei der vorliegenden Installation zu einer Anzahl von 11 VLANs, die für den Betrieb nötig sind. Hierzu zählen beispielsweise VLANs für Verwaltung, Zeiterfassung, VoIP, Drucker oder das Servernetz. Hier sei angemerkt, dass die Konfiguration der VLANs ebenfalls vollständig mit Hilfe des Controllers erfolgt. Ein direkter Zugriff auf die Switches selbst ist nicht vorgesehen.   

Alle für den Betrieb relevanten Einstellungen werden an zentraler Stelle vorgenommen, was für Einrichtung und Betrieb eine Erleichterung darstellt. Darüber hinaus kann das System an die Ubiquiti Cloud angekoppelt werden um auch einen Zugriff aus der Ferne zu ermöglichen. 

Dank unserer bereits gesammelten Erfahrungen bei bisherigen Projekten war dieses Projekt trotz seiner Größenordnung gut für uns zu Händeln. Es gab keinerlei Komplikationen und für uns war es in diesem Jahr ein sehr besonderes Projekt. 

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